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WAZ am 17. Oktober 2012


Vom Schulabbrecher zum Ingenieur

Mit zwölf kam er aus dem Iran und sprach kein Wort Deutsch. Heute ist Emad Pezeshk Pour erfolgreich in Beruf und Studium

Essen. Emad Pezeshk Pour hat das geschafft, wovon viele nur träumen können: Vom Schulabbrecher zum abgeschlossenen Ingenieursstudium. Einfach sei das nicht immer gewesen, aber machbar, sagt er.

Mit zwölf Jahren kommt der Iraner nach Deutschland, Deutsch lernt er schnell und problemlos. Doch das mit der Schule will nicht recht klappen: Nach dem elften Schuljahr bricht er ab.

Er beginnt eine Ausbildung bei AEG Signum als Mechatroniker. Die Arbeit macht ihm viel Spaß, und immer wieder denkt er darüber nach, ein Studium zu beginnen. Doch dafür fehlt ihm das Abitur und zunächst auch der Mut: "Ich war mir nicht sicher, ob ich ein Studium überhaupt schaffe, daher habe ich es lange aufgeschoben."

Berufsbegleitendes Studium

Er entschließt sich dazu, die Fachhochschulreife und einen Techniker-Abschluss nachzuholen. Er schreibt sich zunächst an der Universität Bochum ein und kündigt seinen Job. Doch da bekommt er auch ein Jobangebot: Pour ist in der Zwickmühle. Studieren oder doch lieber weiterarbeiten? Durch Zufall entdeckt er ein Plakat der FOM in Essen; diese bietet ein berufsbegleitendes Studium an. Er ist begeistert: "Es war genau das, wonach ich gesucht habe".

Studium und Beruf gleichzeitig

Er lässt seinen Studienplatz an der Universität Bochum sausen und schreibt sich eine Woche vor Semesterbeginn an der FOM für Elektrotechnik ein.

Mittlerweile hat der 31-Jährige seinen Bachelor-Abschluss an der FOM absolviert. Er räumt ein, dass es nicht immer einfach gewesen sei, Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen. "Das Studium hat wirklich Spaß gemacht, dann merkt man gar nicht, dass es anstrengend ist. Doch meine Familie hat immer zu mir gehalten, und Freunde verstehen auch, wenn man mal weniger Zeit hat."

"Die Familie hat zu mir gehalten"

Über einen Freund erfährt er dann, dass bei Siemens eine Stelle zu vergeben ist. Er bewirbt sich und bekommt die Stelle.

Heute arbeitet er bei Siemens Health Care als Service Ingenieur. Doch für ihn ist das alles nicht genug: Inzwischen hat sich der Elektrotechniker für einen Master-Studiengang eingeschrieben. Medizinische Physik, passend zu seinem Beruf, wieder berufsbegleitend. "Ich habe Lust auf den Master", sagt Pour. "Und wenn es kribbelt, sollte man es angehen. Gerade heute ist es entscheidend, sich immer weiter zu qualifizieren."

Von Katharina Sonntag, we
 

 
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